• Julika

Frühstücken, wie eine Kaiserin …

… warum Sie nicht ohne in den Tag starten sollten Wenn wir morgens aufwachen, sind unsere Energiereserven durch die nächtlichen Arbeiten von Herzschlag, Atmung und anderen, lebenswichtigen Organen (Nierentätigkeit) aufgebraucht. Diese gilt es aufzufüllen. Ein kohlenhydrathaltiges Frühstück, reich an Ballaststoffen hilft uns dabei. Egal, ob gekochte Hirse mit klein geschnittenem, saisonalem Obst oder ein warmer Porridge aus Haferflocken mit Datteln, Zimt und Kardamom - dies tut unserem Körper besonders gut. Natürlich kann es genauso ein nahrhaftes Vollkornbrot mit Eierspeise und Schinken sein oder einem Aufstrich, wenn das gut vertragen wird. Dazu knackige Paprika oder Gurken und unser Frühstück ist komplett. Bis mittags aktiv zu bleiben gelingt mit einer nahrhaften Jause und genügend Flüssigkeitszufuhr. Auch Aufstriche oder Salate auf Basis von Hülsenfrüchten helfen unserem Körper auf die Sprünge. Sie enthalten neben vielen Ballaststoffen (Kohlenhydraten) auch einen beachtlichen Anteil an Eiweiß.

So sind wir fit für die Herausforderungen des Tages.

Wenn jemand kein Frühstück essen kann, dann ist eine Jause bestehend aus saisonalem Gemüse, etwas Obst, Vollkorngebäck, Käse oder einem Aufstrich, ein hart gekochtes Ei eine gute Basis. Dennoch gilt: zumindest ein warmes Getränk bevor das Haus verlassen wird.

Eine gewisse Regelmäßigkeit beim Essen ist aber auf alle Fälle sinnvoll, denn sonst sinkt unser Blutzuckerspiegel und wir neigen dazu Heißhunger zu entwickeln. Dann sind fett- und zuckerreichen Speisen Tür und Tor geöffnet – Hauptsache Essen und das sofort.

Pro Tag werden fünf Mahlzeiten empfohlen: Frühstück, Vormittagsjause, Mittagessen (sollte idealerweise die warme Mahlzeit sein), Nachmittagsjause und Abendessen. Es spricht aber gar nichts dagegen, dass das Frühstück oder eine der Jausen, sowie das Abendessen auch warm ist. Gerade in der kalten Jahreszeit wärmt ein warmes Frühstück den Körper von innen und hilft mit das Immunsystem zu stärken.

Die gute Nachricht: regelmäßig essen kann trainiert werden. Probieren Sie es einfach aus. Die Ferienzeit oder das Wochenende eignet sich besonders dazu sich neue Angewohnheiten anzueignen.

Rezepte:

Rote-Rüben-Aufstrich mit Vollkornbrot Zutaten: 400 g gekochte Rote Rüben, Saft einer Bio-Zitrone, 1 EL Honig, 100 g Frischkäse, 1 EL frisch geriebener Kren, Kräutersalz

Zubereitung: Rote Rüben grob würfeln und mit dem Pürierstab fein pürieren. Mit Zitronensaft, Honig sowie Sauerrahm/Frischkäse gut verrühren. Mit Kren und Kräutersalz abschmecken.

gelbe Linsenaufstrich

Zutaten: 300 ml Wasser, 150 g gelbe Linsen, ½ Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, ½ gelben Paprika, 1 TL Kurkuma, 1/2 TL Currypulver, ½ TL Kardamomsamen (gemahlen), ½ TL Koriander (gemahlen), ½ TL Cumin (Kreuzkümmel), Salz, Pfeffer und 5-6 EL Hanföl, 1-2 EL Naturjoghurt

Zubereitung: Die Zwiebel (klein gehackt) mit dem blättrig geschnittenen Knoblauch in etwas Öl anbraten, die Linsen dazu und mit Wasser angießen und 15 Minuten köcheln lassen. Wenn sie fertiggekocht sind, kommen die Gewürze dazu, alles fein pürieren und 5-6 EL Öl dazu gießen, gut umrühren – fertig! Im Kühlschrank 2-3 Tage haltbar.

Tipp: Beide Aufstriche schmecken auch hervorragend zu gekochten Erdäpfeln!


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